Stiftungspreis 2013 - erstmals vergeben

Zum Auftakt des zweiten Kongresstages erlebten die Besucher des Westfälisch-lippischen Apothekertages mit der Vergabe des Projektpreises der Apothekerstiftung Westfalen-Lippe eine Premiere. In ihrer Eigenschaft als Kammerpräsidentin und zugleich Stiftungsvorsitzende zeichnete Gabriele Regina Overwiening zwei von der Jury als besonders innovativ und kreativ bewertete Projekte aus.
„Wir möchten mit dem Stiftungspreis auch zukünftig Initiativen prämieren, die in besonderem Maße dazu beitragen, den Kommunikationsgedanken innerhalb und außerhalb der Apothekenräume zu stärken“, so Overwiening. „Der Vorstand und das Kuratorium der Stiftung haben sich sehr darüber gefreut, dass wir bei dieser Wettbewerbspremiere die Qual der Wahl zwischen fast 20 zum Teil sehr ausführlich beschriebenen Projekten und Projektideen hatten.“
Mit jeweils 1.500 Euro Preisgeld wurden letztlich zwei Preisträger für ihre erfolgreich umgesetzten Ideen belohnt: Zum einen Chefapothekerin Anette Woermann von der Zentralapotheke der Marienhospital Gelsenkirchen GmbH mit und ihrem Team für das Projekt „Einführung der Arzneimittelanamnese durch die Krankenhaus-apotheke zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit und Verbesserung der Schnittstelle „ambulant – stationär“, zum anderen Apothekenleiterin Dr. Anke Lochmann und ihr Team für das Pharmazie in Theorie und Praxs – PhiT up! Eine Kooperation der Gesamtschule und der Markt-Apotheke Fröndenberg zur Förderung der Berufsorientierung und Verbesserung der Außendarstellung.
„Sie haben auf überzeugende Weise gezeigt, wie wichtig das pharmazeutische Personal bei der Arzneimittelanamnese ist“, stellte Overwiening bei der Vorstellung des ersten Projektes heraus. „Dass die Pharmazeuten der Krankenhausapotheke jetzt zu den ersten Experten zählen, mit denen ein Patient bei der Krankenhauseinlieferung Kontakt hat, wünsche ich mir für viele weitere Krankenhäuser.“

Anke Lochmann und ihr Team betrieben mit dem zweiten ausgezeichneten Projekt „Nachwuchswerbung im besten Sinne.“ Die Kooperation zwischen Apotheke und Schule beinhaltet die Erteilung von Fachunterricht für alle Biologie-Schüler der Klasse 11 rund um das Thema Arzneimittel, einen Überblick über die pharmazeutischen Berufe als Vortrag in der Schule und eine praktische Exkursion, die an mehreren Stationen den Apothekenalltag erfahrbar macht.


