Arzneimittelsicherheit einer intravenösen Eisengabe bei Tumorerkrankungen

Titel des Förderprojektes:
Arzneimittelsicherheit einer intravenösen Eisengabe bei Tumorerkrankungen

Antragstellerin: Ines Ellermann

Laufzeit: Juli 2016 bis Dezember 2017

Ort: Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster;
Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Münster

Fördersumme: 18.000€

Projekt:
Eine große Anzahl von onkologischen Patienten weist zusätzlich zu ihrer Tumorerkrankung eine Anämie auf, die zu einer geringeren Überlebenswahrscheinlichkeit und zu einer verminderten Lebensqualität führt. Die Behandlung einer Anämie kann mit Bluttransfusionen, Erythropoetin und/oder einer Eisengabe erfolgen. Bei diesem Projekt wird die Sicherheit der intravenösen Eisengabe bei Tumorerkrankungen auf zellulärer Ebene erforscht. Hierfür werden verschiedene Tumorzelllinien mit intravenösen Eisen behandelt und untersucht. Zusätzlich wird Tumorgewebe von Patienten nach oder ohne intravenöse Eisengabe auf aktivierte zelluläre Mechanismen analysiert.
Ziel ist es, die zellulären Regulationsmechanismen nach Eisengabe je nach Tumorgewebe aufzuschlüsseln und zu eruieren, ob eine Anämietherapie mit einer intravenösen Eisengabe sicher ist. Mit Hilfe der neuen Erkenntnisse soll eine adäquate, sichere Therapie von anämischen Tumorpatienten gewährleistet werden.

Das Projekt wird begleitet durch:
Priv.-Doz. Dr. med. Andrea Ulrike Steinbicker, Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum Münster

Prof. Dr. Georg Hempel, Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie, Westfälischen Wilhelms-Universität Münster