Neuer Vorsitzender der Ständigen Konferenz

Strunk geht, Schmidt kommt                      

Bei ihrer 74. Sitzung haben die Teilnehmer der Ständigen Konferenz der Versorgungswerke der Apotheker einen neuen Vorsitzenden gewählt: An die Stelle des bisherigen Vorsitzenden Rudolf Strunk, der sich nach 10 Jahren Amtszeit nicht wieder zur turnusmäßigen Wahl gestellt hatte, tritt nun Christian Schmidt (Foto). Dieser bringe als Vorstandsmitglied des Versorgungswerkes der Apothekerkammer Westfalen-Lippe nicht nur die notwendigen persönlichen, sondern auch alle fachlichen Qualifikationen mit sich, bekräftigte Strunk die einstimmige Wahlentscheidung. Auch die Vize-Vorsitzende Roswitha Borchert-Bremer wurde in ihrem Amt als Stellvertreterin einstimmig bestätigt.

Mit lang anhaltendem Beifall dankten die Teilnehmer der Ständigen Konferenz Strunk für sein über zwei Jahrzehnte währendes Engagement im Dienst der Apotheker. «Sie haben hervorragende Arbeit geleistet. Dafür gebührt Ihnen nicht nur unser Dank, sondern auch unsere Hochachtung», sagte Johannes Metzger, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Bayerischen Apothekerversorgung. Stets habe Strunk versucht, Ausgewogenheit und Gleichmaß walten zu lassen, so Ulrich Laut, Geschäftsführer des Versorgungswerkes der Apothekerkammer Hessen. Mathias Flume, Vorstandsvorsitzender des Versorgungswerkes der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, bescheinigte Strunk großen Weitblick sowie Kontinuität und Mut bei allen wegweisenden Entscheidungen in der Vergangenheit. Helke Stoll, stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Berufsständischer Versorgungswerke: «Strunks Verbindlichkeit war und ist tragende Basis der Zusammenarbeit auch in der Arbeitsgemeinschaft Berufsständischer Versorgungswerke (ABV).»

Strunk, der seit 24 Jahren auch in der ABV als Vorstand tätig ist, kündigte an, auch in dieser Funktion bei den Neuwahlen im kommenden Herbst nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Er habe bereits 2015 sein 65. Lebensjahr vollendet. Für ihn sei naturgemäß angezeigt, dass nun jüngere Kollegen und Kolleginnen die Weichen für ihre Altersversorgung selbst stellen. (cb)

23.05.2016 l PZ
Foto: PZ/Christiane Berg