Bereits bei den ersten Anzeichen tätig werden
Die Apotheken-Teams beraten zu Erkältung und Grippe

Januar 2023 in Deutschland: Die Büros sind oft wie leergefegt – die Wartezimmer in den Arztpraxen voll. Auch in den Apotheken suchen derzeit besonders viele Erkältungsgeplagte Hilfe: „Zusätzlich zu den immer noch häufigen Corona-Infektionen greifen aktuell sowohl die Grippe als auch verschiedene Atemwegsinfektionen massiv um sich“, weiß Apothekerin Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Overwiening erklärt, wie man möglichst gut durch die Erkältungszeit kommt.

Ab sofort bewerben:
WIVA sucht PhiP

Das WIVA, das Wissenschaftliche Institut der Apothekerkammer Westfalen-Lippe für Versorgungsforschung in der Apotheke, bietet für Pharmazeut*innen im Praktikum ab Mai 2023 die Möglichkeit einen Teil des Praktischen Jahres im WIVA zu absolvieren. Weitere Informationen zum WIVA und die Stellenausschreibung finden Sie auf der Website des WIVA.

9. Westfälisch-lippischer Apothekertag: Jetzt anmelden!
Kongress unter dem Motto „APOTHEKE.MEHRWERT“

Am 18. und 19. März 2023 findet im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland (MCC) die neunte Auflage des Westfälisch-lippischen Apothekertages (WLAT) statt. Der WLAT 2023 steht unter dem Motto „APOTHEKE.MEHRWERT“. „Viele der Fachvorträge werden aufzeigen, welchen Mehrwert die Apotheke vor Ort für die wohnortnahe Versorgung von vier Millionen Patientinnen und Patienten pro Tag leistet. Und wir werden deutlich machen, dass diese hervorragende Versorgung der Gesellschaft mehr wert sein muss“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der gastgebenden Apothekerkammer Westfalen-Lippe.

AKWL-Hilfsprojekt übertrifft im 14. Jahr die 500.000-Euro-Spendenmarke
Über 31.000 Euro Spenden für „Eine Dosis Zukunft“

Auf ein erneut erfolgreiches Jahr kann das gemeinsame Hilfsprojekt „Eine Dosis Zukunft“ von Apothekerkammer Westfalen-Lippe und Kindernothilfe zurückblicken. „Es ist mehr als verständlich, dass sich im letzten Jahr viele Hilfs- und Spendenaktionen auf die Ukraine konzentriert haben. Dennoch ist es gelungen, auch unser wichtiges und nachhaltiges Projekt für die Kinder in den Slums von Kalkutta fortzusetzen“, freut sich Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening.

Kammer sieht Trend zu größeren Betriebsstätten
Westfalen-Lippe verliert weitere 37 Apotheken

In Westfalen-Lippe ist auch im 18. Jahr in Folge die Zahl der Apotheken gesunken: Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe vermeldet für das Jahr 2022 einen erneuten Rückgang um 37 Betriebsstätten auf damit nur noch 1.760 Apotheken. Der Trend zu immer größeren Betriebsstätten hält ebenfalls an: Die Apotheken in Westfalen-Lippe bieten aktuell fast 17.000 wohnortnahe Arbeitsplätze. „Das entspricht einem Zuwachs um ein Fünftel binnen 20 Jahren“, bilanziert Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Walter.

Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums zur Vermeidung von Lieferengpässen
"Das ist wirklich eine Frechheit!"

Zum heute bekannt gewordenen Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums zur Vermeidung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln erklärt Gabriele Regina Overwiening, AKWL- und ABDA-Präsidentin: "Wir begrüßen es grundsätzlich, dass sich die Politik nun endlich der katastrophalen Zustände bei den Lieferengpässen mit lebenswichtigen Arzneimitteln annimmt. Die Patientinnen und Patienten finanziell von Mehrkosten zu entlasten ist richtig. Die Rabattverträge müssen dringend geändert werden, um wieder mehr Anbieter aus Europa in die Versorgung einzubinden. Über die Apotheken, die seit Monaten mit großem Engagement und Aufwand die Lieferengpässe managen und somit die Menschen zuverlässig versorgen, gießt das Ministerium aber nun offenbar Hohn und Spott aus. Jede Apotheke soll laut Ministerium genau 50 Cent für jedes erfolgreich gefundene Austauscharzneimittel bekommen - aber nur, wenn es vorher als versorgungskritisch eingestuft wurde und mit der Arztpraxis Rücksprache gehalten wurde. Das ist wirklich eine Frechheit!

An den Feiertagen für Patientinnen und Patienten da
Im Notfall helfen auch an Weihnachten und Neujahr Notdienstapotheken rund um die Uhr weiter

Ob an Heiligabend oder am Neujahrsmorgen – wer an den Feiertagen dringend ein Arzneimittel benötigt, bekommt es in einer Notdienstapotheke. „Die Dienstbereitschaft dauert grundsätzlich 24 Stunden – immer von 9:00 Uhr morgens bis um 9:00 Uhr am Folgetag“, erklärt Apothekerin Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe.

Digitale Kammerversammlung der AKWL: Flächendeckung und Fachkräfte im Fokus
Appell an die Ampel: Overwiening fordert eine deutliche Stärkung der Apotheke vor Ort

Eine deutliche Stärkung der Apotheken vor Ort fordert die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Gabriele Regina Overwiening. In der digitalen Sitzung des Apothekerparlamentes machte sie am Donnerstag in ihrem Lagebericht deutlich, wie sehr das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz die öffentlichen Apotheken belastet. „Die hohe Inflation, explodierende Energiekosten und steigende Personalkosten auf der einen Seite und auf der anderen Seite eine Erhöhung des Kassenabschlages um 28 Cent je Arzneimittel: Das nimmt sehr vielen Apotheken die Luft zum Atmen.“ Mit Blick auf die im kommenden Jahr anstehenden weiteren Gesetzesvorhaben im Gesundheitswesen forderte Overwiening: „Die nächsten Gesetze müssen den Charakter von Apothekenstärkungsgesetzen haben.“

Stiftungspreis für Pharmazieabsolventin Annika Behringer
Fünf Mal Traumnote „Sehr gut“

Unter den diesjährigen Pharmazie-Absolventinnen und -absolventen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat sich eine zukünftige Apothekerin besonders hervorgetan: Ein hochkomplexes Pharmaziestudium zu absolvieren ist schon eine Leistung für sich. Dazu noch alle fünf Fachprüfungen im zweiten Staatsexamen mit der Spitzennote „Sehr gut“ abzuschließen – das ist eine besondere Leistung, die Annika Behringer vollbracht hat. Dafür zeichnete die Apothekerstiftung Westfalen-Lippe sie nun mit ihrem Stiftungspreis aus: Annika Behringer bekam für ihre Leistungen in allen fünf Prüfungsfächern die Note „Sehr gut“.

Umgang mit Medikamenten im Familienhaushalt
Ohne Ausnahme: Arzneimittel sind kein Spielzeug

Der Nachwuchs stellt das Leben und damit häufig auch den Haushalt und alle darin befindlichen Dinge im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf. Spätestens, wenn es darum geht, Haus oder Wohnung kindersicher zu machen, sollten Eltern immer unbedingt auch an das Thema Arzneimittel denken. „Medikamente müssen grundsätzlich außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden“, betont Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe