Fortsetzung des Augmented Reality basierten Lehrkonzepts für praxisnahe Lehre im Studium der Klinischen Pharmazie
Titel des Förderprojektes:
Fortsetzung des Augmented Reality basierten Lehrkonzepts für praxisnahe Lehre im Studium der Klinischen Pharmazie
Antragsteller:Foto: Universität Münster
Professor Dr. Björn Burckhardt, Professor für Individualisierte Pharmakotherapie, Universität Münster
Laufzeit: 01.05.2025 bis 31.03.2026
Ort: Universität Münster
Fördersumme: 19.500 Euro
Das Studium der Klinischen Pharmazie soll aufbauend auf pharmazeutisch-naturwissenschaftlichen Kenntnissen die Optimierung der Arzneimittelanwendung am und durch Patienten ermöglichen. Die ableitbare Erwartungshaltung, dass Studierende damit regelmäßigen Patientenkontakt haben und so ihre Fähigkeiten im Patientenumgang stetig verbessern können, ist bislang nur eingeschränkt möglich. Das Projekt an der Universität Münster adressiert diese Lücke mit innovativer Augmented-Reality-Technologie.
Durch den Einsatz von Augmented Reality (AR) lässt sich der Brückenschlag im Sinne einer kompetenz-orientierten Ausbildung für die Patientenberatung schrittweise erreichen. AR-Brillen der neuesten Generation eröffnen realistische Beratungsszenarien mit Schauspiel-Patient/innen. Ergänzt durch digitale Informationsquellen (Arzneimitteldaten, Leitlinien, Therapievorschläge) soll nach und nach eine Lernumgebung entstehen, die Studierende sowohl auf Routinefälle als auch auf komplexe klinische Entscheidungen vorbereitet.
Gefördert durch die Apothekerstiftung und auch durch die Universität Münster ist es möglich, das patientenzentrierte Ausbildungskonzept nun in der 2. Förderperiode weiter auszubauen. Neben alltäglichen Fallbeispielen aus den häufigsten Krankheitsbildern in der öffentlichen Apotheke treffen die Studierenden nun auf Schauspiel-Patient/innen, die entsprechend der Lernkurve der/des individuellen angehenden Apothekerin/Apothekers agieren. Mittels des AR-Tools wird es zukünftig möglich sein, die immer stärker gewünschte personalisierte Medizin und individualisierte Pharmakotherapie zielgerichtet praktisch zu trainieren, und so das im Studium erlernte Wissen von der Theorie in die Praxis zu transferieren. So wird ein entscheidender Beitrag zur praxisnahen Ausbildung geleistet: Studierende erwerben nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Kommunikationsfähigkeit und Sicherheit im direkten Patientenkontakt.


