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Weiterer Baustein zur Nachwuchsgewinnung

Apothekenalltag erkunden mit dem Recruiting-Spiel der AKWL

Ein Bild, das den Auszug aus einem animierten Online-Spiel enthält. Unten ist eine Hauswand mit dem Apotheken-A auf zwei Fenstern die links und rechts von einem Eingang, über dem der Text "Apotheke" steht, sind. Der Rest des Bildes bildet den Innenraum einer fiktiven Apotheke ab und beinhaltet eine Sitzgelegenheit mit einem Wasserspender (links unten), eine kleine Spielecke (unten in der Mitte), einen von einer Wand getrennten Schreibtisch in einem Beratungsraum mit verschiedenen Geräten an einer anderen Wand (rechts), einen Esstisch, der vom Rest der Apotheke getrennt ist (oben rechts) und eine Verkaufstheke und dahinter den Regalen mit verschiedenen Medikamenten (oben links und in der Mitte). Es befinden sich mehrere Spielfiguren in den verschiedenen Bereichen.

Kunden mit Schmerzmitteln versorgen, eine Fußpilzsalbe abgeben oder in der Rezeptur einen Amoxicillin-Saft herstellen – all das können Schülerinnen und Schüler ab sofort selbst ausprobieren. Allerdings geschieht dies nicht live vor Ort, sondern digital mit dem Recruiting-Spiel der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, das unter dieser Adresse bereitgestellt wird: https://nachwuchs.akwl.de

Das mit dem münsterischen Start-Up Lean Ocean Software entwickelte und vom Nachwuchsausschuss der Kammer getestete Recruiting-Spiel ist ein weiterer Baustein der AKWL-Nachwuchskampagne: „Die Kammer ist jedes Jahr auf über 80 Berufsmessen mit einem eigenen Messestand vertreten, an dem Apothekenteams aus der Region über die Berufsbilder in der Apotheke informieren“, erläutert Pressesprecher Sebastian Sokolowski: „Hier werden die Standbesucher jetzt auch per QR-Code auf Aktionsplakaten und Postkarten zum Spiel geführt, bei dem sie in die Rolle des pharmazeutischen Fachpersonals schlüpfen.“

Wie das Recruiting-Spiel funktioniert

Das Recruiting-Spiel wurde ganz bewusst im Computer-Stil der neunziger Jahre der neunziger Jahre programmiert, der zurzeit wieder voll im Trend liegt. Zusatzeffekt: Es ist auf allen Endgeräten – vom PC bis zum Smartphone und auch bei einer schlechten WLAN-Verbindung nahezu überall spielbar. Aus der Vogelperspektive steuert man sein selbst gewählte Spielfigur (männlich, weiblich, hell- oder dunkelhäutig, mit oder ohne Kopftuch) durch die Apotheke und wird von „Apothekerin Johanna“ oder „PTA Lars“ angeleitet. In der virtuellen Apotheke gibt es zudem diverse Absprungpunkte zur Nachwuchskampagne der ABDA und den Karriere-Seiten auf der Website der AKWL.

Wie sich die Apotheken beteiligen können

Allen Apotheken-Teams in Westfalen-Lippe stellt die Apothekerkammer ein kostenloses Kampagnenpaket mit Plakaten und Flyern zur Ansprache der jungen Zielgruppe zur Verfügung. Darüber hinaus können alle Apotheken das Recruiting-Spiel auf ihrer Internetpräsenz und ihren Social-Media-Kanälen einbinden. Dafür stellt die AKWL zudem einen Marketingleitfaden sowie vorbereitete grafische Motive und Kurzfilme parat – kurzum ein Rundum-Sorglos-Paket.

Erste Rückmeldungen

Über ein eigenes „Cockpit“ kann die Apothekerkammer den Erfolg ihres Recruiting-Spiels messen. Tests bei den ersten Berufsmessen zeigen, dass je Messeauftritt jeweils Zugriffszahlen in dreistelliger Höhe gemessen werden und die Nutzer sich im Durchschnitt vier Minuten mit dem Spiel und damit mit dem Arbeitsplatz Apotheke befassen. Je nach Akzeptanz sind weitere Ausbaustufen mit zusätzlichen Aufgaben oder einem Ranking nach Geschwindigkeit denkbar und umsetzbar.

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Ganz schön viel zu tun, wie im realen Apotheken-Alltag: Das Recruiting-Spiel der Apothekerkammer wendet sich auf ungewöhnliche Weise an die stark umworbene junge Zielgruppe.
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