Aktuelle Informationen für Patienten & Apotheken:
Coronavirus

Die Entwicklungen in der Corona-Pandemie werfen bei verunsicherten Patient*innen viele Fragen auf. Interessierte finden hier Infos zur Corona-App, einen Patienten-Info-Flyer zur aktuellen Lage sowie einen Handzettel zur korrekten Anwendung von Schutzmasken. Apotheken-Teams finden hier angesichts des Infektionsgeschehens im Kreis Gütersloh Hygienehinweise auf Deutsch, Bulgarisch, Polnisch, Rumänisch und Russisch sowie Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in der Apotheke sowie weitere wichtige Hinweise im öffentlichen Bereich.

Schnellstmögliche Aufklärung ist gefragt
„Existenzielle Bedrohung für zahlreiche Apotheken“

Zu Meldungen darüber, dass ein bekanntes Apothekenrechenzentrum einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat und ein Insolvenzverwalter bestellt wurde, erklärt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL): „Dass viele Apotheken, auch in unserem Landesteil, das ihnen zustehenden Geld von den gesetzlichen Krankenkassen für abgerechnete Rezepte entweder gar nicht oder nur teilweise oder verspätet erhalten, führt zu einer existenziellen Bedrohung.“

AKWL-TV live
TI in der Apotheke: Wie geht es weiter mit eMP, KIM, ePA & eRezept?

In unserer Reihe "AKWL-TV live" ging es am Dienstag, 29. September, um die Telematikinfrastruktur in der Apotheke. Was verbirgt sich hinter Kürzeln wie eMP, KIM und ePA? Und wie geht es mit dem eRezept weiter? Darüber diskutierten Sören Friedrich, Leiter IT/Telematik der ABDA, und AKWL-Vizepräsident Frank Dieckerhoff mit den Zuschauern zuhause. Die Präsentation von Sören Friedrich finden Sie hier im internen Bereich der Kammerhomepage.

Frauen in Gewaltsituationen helfen:
„Maske 19“ in westfälisch-lippischen Apotheken

Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe hat sich entschlossen, das Projekt „Maske 19“ zu unterstützen: Nach dem Vorbild Frankreichs und Spaniens soll mit „Maske 19“ auch in Deutschland eine Notrufhilfe initiiert werden, die für die Betroffenen im Notfall leicht erreichbar ist. Durch ein Poster in Apotheken soll das Angebot Frauen erleichtern, in einer akuten Gewaltsituation die Polizei rufen zu können, ohne dies im häuslichen Umfeld oder vom eigenen Telefon tun zu müssen. Nennt die Kundin in einer Apotheke das Codewort „Maske 19“, wird die betroffene Frau zur Seite genommen und der Polizei-Notruf verständigt. Ein doppelseitig bedrucktes Poster im Format DIN A5 finden Sie auf der Rückseite des Heftes „Themen & Termine“, das Anfang September in den Apotheken eintreffen sollte. Es steht zudem hier zum Download bereit.

Schnell, sicher, persönlich
Video zum Botendienst der Apotheke vor Ort

Können Patienten nicht in die Apotheke vor Ort kommen, hilft der Botendienst: in Deutschland mehr als 300.000 mal am Tag. Im Zuge der Corona-Pandemie haben viele Apotheken das Angebot ausgebaut und so dafür gesorgt, dass gerade Risikopatienten unnötige Kontakte vermeiden und wichtige Arzneimittel bis an die Haustür geliefert bekommen - schnell, sicher und persönlich. Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe hat ein Video zum Botendienst der Apotheke vor Ort erstellt und dazu eine Apothekenbotin einen Tag lang begleitet. Apotheken sind eingeladen, den Film auf Ihrer Homepage einzubetten, auf dem Screen in der Offizin zu zeigen oder in Ihren Social-Media-Kanälen zu teilen.

Was tun gegen Kopfläuse?
Das große Krabbeln

Läuse krabbeln von Haar zu Haar, von Kopf zu Kopf: So kommt es, dass meist Kinder im Alter zwischen fünf und 13 Jahren betroffen sind. Sie stecken beim Spielen und Lernen die Köpfe zusammen, kommen sich beim Toben oder Kuscheln nah. Oft bemerken die Eltern einen Befall erst, wenn sich die Kleinen ständig kratzen. „Kopflaus-Alarm gab es früher oft nach den Schulferien. Heute verteilt er sich gleichmäßig auf das ganze Jahr“, sagt Apothekerin Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Die schlechte Nachricht: Mit dem Beginn des Regelbetriebs in Schulen und Kindergärten ist auch wieder vermehrt mit Kopfläusen zu rechnen, und sie verschwinden nicht von selbst wieder. Die gute Nachricht: Mit einer konsequenten Behandlung können sie wirksam bekämpft werden – auch ohne Insektengifte.

Umweltschutz mit Gewinn:
AKWL ist zum fünften Mal „Ökoprofit“-zertifiziert

Der Anspruch, die Umwelt zu schonen und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken, steht im Zentrum des Projektes „Ökoprofit“ der Stadt Münster und des Kreises Warendorf. Das Motto lautet: Umweltschutz mit Gewinn. Bereits zum fünften Mal wurde nun die Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) im Rahmen des Projektes zertifiziert.

„Eine Dosis Zukunft“
Das Hilfsprojekt braucht Spenden dringender denn je

Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus macht auch nicht vor der Arbeit der Kindernothilfe in unserem gemeinsamen Hilfsprojekt „Eine Dosis Zukunft“ in Kalkutta halt. Hier werden zwar weiterhin die Kinder der Ärmsten der Armen geimpft, um sie vor Masern, Mumps, Röteln, Polio, Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Tuberkulose und Hepatitis B zu schützen. Doch aktuell hat die Aufklärung und der Schutz vor Covid-19 Vorrang. 

Online-Spenden sind möglich unter: www.eine-dosis-zukunft.de

Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat entschieden:
Keine Geschenke fürs Rezepteinlösen

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat gestern entschieden, dass inländische Apotheken ihren Kunden beim Erwerb verschreibungspflichtiger Arzneimittel keine Vorteile in Form von Sachleistungen versprechen und gewähren dürfen. Damit bestätigt das Gericht die Auffassung der Kammer sowie die Entscheidungen der Vorinstanzen gegenüber einer Apothekeninhaberin, die mit Gutscheinen und beispielsweise Kuschelsocken geworben hatte, sofern Patienten bei ihr Rezepte über verschreibungspflichtige und damit preisgebundene Arzneimittel einlösen. Laut Berufsordnung ist es Apothekerinnen und Apothekern verboten, preisgebundene Arzneimittel unter Gewährung von Rabatten oder sonstigen geldwerten Vorteilen an ihre Kunden abzugeben. Zur Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts gelangen Sie hier.

Ruhe bewahren und Symptome lindern:
Richtig reagieren bei Wespenstichen

Kein Grillen im Garten, kein Kaffee und Kuchen auf dem Balkon ohne ungebetene Gäste: Wespen vermiesen einem im Sommer und bis in den Herbst hinein häufig die Zeit im Freien. Immerhin: Aus heiterem Himmel stechen die räuberischen Insekten normalerweise nicht zu. „Und sollte es doch passieren, heißt es: Ruhe bewahren“, betont Apothekerin Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. „Wildes Umherschlagen macht die Wespen noch aggressiver.“ Vorsicht ist geboten, wenn es zu einer starken allergischen Reaktion kommt, beispielsweise wenn die Atemwege zuschwellen oder Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. „Dann sollte man so schnell wie möglich einen Notarzt rufen“, rät Overwiening. Denn für Menschen mit einer Insektengiftallergie kann jeder Stich lebensbedrohlich sein.

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