Höchste Auszeichnung als Anerkennung für fast vier Jahrzehnte Engagement
Verdienstmedaille der AKWL für Rudolf Strunk

38 Jahre und damit beinahe vier Jahrzehnte hat er die Berufspolitik in Westfalen-Lippe geprägt, gestützt und vorangebracht. Am Mittwoch wurde der Recklinghäuser Apotheker Rudolf Strunk für sein außergewöhnliches Engagement mit der Verdienstmedaille der Apothekerkammer Westfalen-Lippe von Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening ausgezeichnet – unter stehenden Ovationen der 97 Delegierten des westfälisch-lippischen Apothekerparlaments. In ihrer Laudatio warf sie einen Blick zurück auf Strunks berufspolitische Karriere:

Herbstsitzung des Apothekerparlamentes
„Politik muss jetzt umsetzen, nicht weiter aussitzen!“

In einer entscheidenden Umbruchphase sieht Gabriele Regina Overwiening die bundesdeutsche Apothekenlandschaft: „So viele Chancen und Risiken zugleich gab es vermutlich nie zuvor für die wohnortnahe Apotheke“, konstatierte die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe in ihrem Lagebericht zur Herbstsitzung der Kammerversammlung. „Bleiben wir daher wachsam und engagiert, und lassen Sie uns die Chancen für die Fortentwicklung unseres freien Heilberufes ergreifen“, lautet Overwienings Appell. „Wir ringen weiterhin um die Gleichpreisigkeit von Arzneimitteln für deutsche Vor-Ort-Apotheken wie für ausländische Versender und stehen zugleich kurz vor der Etablierung neuer honorierter pharmazeutischer Dienstleistungen. Wir treiben digitale Projekte wie das E-Rezept und den elektronischen Heilberufsausweis voran und erleben zugleich bedingt durch die Lieferengpässe eine Mangelverwaltung sondergleichen sowie den stärksten Apothekenrückgang seit fast einem halben Jahrhundert“, so die Standortbestimmung der Kammerpräsidentin vor den 97 Delegierten des westfälisch-lippischen Apothekerparlamentes.

Neue Multimedia-Lektion online
Schlafstörungen – Beratung in der Apotheke

Apothekerin Dr. Miriam Ude, Darmstadt, hat eine neue Multimedia-Lektion für Sie zum Thema "Schlafstörungen – Beratung in der Apotheke" erstellt. Damit heißt es erneut: Hören – Lernen – Punkten. PTA, die Mitglied im PTA-Campus sind, können die Lektion über den PTA-Campus abrufen. Viel Erfolg bei der Durchführung dieser Lektion!

Antibiotika-Pass sorgt für Überblick
Antibiotika nur gegen bakterielle Infektionen

Klein, aber oho – das ist der Antibiotika-Pass. Das handliche Dokument passt in jedes Portemonnaie, aber hat es in sich: Wer ein Antibiotikum verordnet bekommen hat, trägt gemeinsam mit dem Apotheker die Bezeichnung, Dosierung und wichtige Hinweise zur Einnahme in den Pass ein. So hilft er, die potenziell lebenswichtigen Medikamente korrekt einzunehmen und den Überblick über die Verordnungen zu behalten. „Auf diese Art und Weise trägt jeder dazu bei, dass Antibiotika auch in Zukunft wirksam bleiben“, sagt Apothekerin Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Denn wenn Antibiotika häufiger als nötig oder nicht richtig eingenommen werden, begünstigt dies die Bildung von Antibiotika-Resistenzen: Es entwickeln sich Bakterien, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken.

Einblicke in die Geschichte des Apothekerberufs in Münster und jederzeit online
Einhorn-Apotheke lädt zum virtuellen Rundgang ein

Seit zwei Jahren ist die Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) in Münster um einen Blickfang reicher: Eine goldene Einhorn-Skulptur, untergebracht in einer jahrhundertealten Apothekeneinrichtung, ist seitdem das Highlight einer Ausstellung zur Geschichte des Apothekerberufs. Aber warum eigentlich sind so viele Apotheken nach Einhörnern, Bären oder Adlern benannt? Die Antwort auf diese und viele andere Fragen erfahrenInteressenten im Rahmen von Führungen durch die historische Apotheke in der Apothekerkammer am Aasee. „Den Rundgang durch die Geschichte kann man seit neuestem aber auch rund um die Uhr und von überall aus absolvieren“, freut sich Dr. Andreas Walter, Hauptgeschäftsführer der AKWL. „Auf unserer Homepage können sich alle Interessenten in einem 360-Grad-Panorama virtuell in der historischen Einrichtung umschauen.“

Damit Antibiotika auch morgen noch wirken:
„Rationale Antibiotikaversorgung in NRW“

In Nordrhein-Westfalen liegen die Antibiotika-Verordnungen durchschnittlich rund zehn Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Ein übermäßiger Gebrauch von Antibiotika fördert aber Resistenzen. Damit verlieren Antibiotika ihre Wirkung und Patienten kann bei bestimmten Erkrankungen nicht mehr geholfen werden.
Die Kampagne „Rationale Antibiotikaversorgung in NRW“ unter Federführung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Krankenkassen, Ärzten, Apotheken, der Krankenhausgesellschaft sowie der Landesbehinderten- und Patientenbeauftragten in NRW möchte dem entgegenwirken und zu mehr Patientensicherheit beitragen. Ziel der Kampagne ist es, eine indikationsgemäße Verschreibung von Antibiotika durch die Ärzte zu fördern und die Patienten über die richtige Anwendung aufzuklären.

Apothekerin unterstützt die Förderinitiative Pharmazeutische Betreuung
Ina Richling in den Vorstand gewählt

Die Förderinitiative Pharmazeutische Betreuung (FI) hat jetzt in Berlin ihren ehrenamtlichen Vorstand teilweise nachgewählt. Als Beisitzerin neu in den Vorstand gewählt wurde die Apothekerin Ina Richling. Die Krankenhausapothekerin aus Iserlohn, die auch Mitglied des westfälisch-lippischen Apothekerparlamentes ist, engagiert sich unter anderem als Referentin im Rahmen des Apo-AMTS-Projektes. Sie möchte die FI daher speziell in den Bereichen Medikationsanalyse und pharmazeutische Dienstleistungen unterstützen. Die FI ist ein Verein mit rund 170 Mitgliedern, davon rund 30 Institutionen. Pharmazeutische Betreuung ist definiert als die konsequente Wahrnehmung der Mitverantwortung des Apothekers bei der Arzneimitteltherapie mit dem Ziel, bestimmte therapeutische Ergebnisse zu erreichen, die die gesundheitsbezogene Lebensqualität des Patienten verbessern.

Einführung der Telematikinfrastruktur: Noch kein Handlungsbedarf
Konnektoren, Kartenlesegeräte, HBA & SMC-B, eMP und E-Rezept

Aktuell gibt es eine Vielzahl von Berichten sowie auch Werbe- und Vertriebsaktivitäten verschiedener Marktteilnehmer rund um die Einführung der Telematikinfrastruktur in den Apotheken in Deutschland. Hier spielen Fragen zur Verfügbarkeit von Konnektoren, Heilberufsausweisen und Institutionenkarten sowie die Diskussionen und Gesetzgebungsmaßnahmen rund um das Thema E-Rezept hinein.Wir möchten Ihnen einen Überblick über den aktuellen Stand der Einführung sowie über die nächsten Schritte geben und die Frage beantworten, inwieweit für Sie aktuell Handlungsbedaraf besteht.

Auszeichnung für PKA aus Senden
Svenja Lücke ist beste Auszubildende in NRW

Sie ist die beste Auszubildende in Nordrhein-Westfalen: NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hat in Düsseldorf Svenja Lücke aus Senden den Titel „Beste Auszubildende in Nordrhein-Westfalen“ des Verbandes Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e. V. (VFB NW) verliehen. Die beste Auszubildende wurde zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten ausgebildet und hat ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Ausgebildet wurde sie von Stefan Frie (Stifts-Apotheke, Nottuln).

Minus 31: Apothekenzahlen sinken weiter
Erstmals weniger als 1.900 Apotheken im Landesteil Westfalen-Lippe

Auch im 14. Jahr in Folge sinkt die Zahl der Apotheken in Westfalen-Lippe weiter ab: Für die ersten neun Monate des Jahres 2019 meldet die Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) ein Minus von 31. Denn 39 geschlossenen Apotheken stehen nur acht Neueröffnungen gegenüber. Damit hat sich die Gesamtzahl aller Apotheken im Landesteil von 1.922 zum Jahresende 2018 auf 1.891 verringert. Jede vierte Apotheke wird mittlerweile als Filiale geführt. Zum 30. September 2019 zählte die AKWL 1.416 Hauptapotheken und 475 Filialen

Grippesaison steht bevor:
Apotheker raten zur Impfung

Kalte Tage, volle Busse und Bahnen, ein geschwächtes Immunsystem – die Hochsaison für Grippeviren steht bevor. Eine Grippe sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen: Denn sie ist keine gewöhnliche Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Infektionskrankheit. „Für Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke, Schwangere sowie Personen mit einem erhöhten beruflichen Risiko empfiehlt die Ständige Impfkommission die Grippeschutzimpfung“, sagt Apothekerin Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Impfen lassen sollten Patienten sich am besten im Oktober oder November. Aber auch eine Impfung im Dezember und selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle kann noch sinnvoll sein. Schließlich weiß niemand im Voraus, wie lange eine Influenzawelle andauern wird. Nach der Impfung dauert es zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist.

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06.12.2019

Blutdruck senken mit Achtsamkeitstraining

Die alternative Methode könnte dazu beitragen, unkontrollierten Bluthochdruck zu senken.]]>