WWU erhält Stiftungsprofessur am Fachbereich Chemie und Pharmazie
Apothekerkammer Westfalen-Lippe fördert Professur für individualisierte Pharmakotherapie

Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) fördert über zehn Jahre die neue Stiftungsprofessur „Individualisierte Pharmakotherapie“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster. Vertreterinnen und Vertreter der Universität und der Kammer unterzeichneten jetzt eine entsprechende Vereinbarung. „Die Stiftungsprofessur behandelt ein hochmodernes Forschungsfeld und ist ein weiteres Leuchtturmprojekt an unserem PharmaCampus", betonte WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels. „Dadurch wird zum einen der Studienstandort Münster für die Pharmazie entscheidend gestärkt, zum anderen dient der kompetenzorientierte Ansatz der individuellen Patientenberatung." Zur neuen Professur gehören zudem zwei Mitarbeiter-Stellen. Dies ermöglicht die Ausbildung von jährlich zehn zusätzlichen Pharmazie-Absolventen. „Für uns ist die Einrichtung dieser Stiftungsprofessur ein doppelter Grund zur Freude“, unterstrich Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. "Neben der weiteren Stärkung der klinischen Pharmazie begegnen wir auf diesem Wege dem hohen Bedarf an Apothekerinnen und Apothekern in Zeiten des demographischen Wandels."

AKWL-TV live am 5. Mai 2021
Corona-Update und pharmazeutische Dienstleistungen

Mit der Verabschiedung des Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetzes bietet sich die Chance eines bundeseinheitlichen Anspruchs der Versicherten auf Pharmazeutische Dienstleistungen. Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening und Dr. Hannes Müller aus dem Vorstand der Bundesapothekerkammer möchten mit Ihnen zu diesem zukunftsträchtigen Thema bei der nächsten Ausgabe von AKWL-TV live am Mittwoch, 5. Mai, um 19:30 Uhr ins Gespräch kommen. Beide sind sich sicher: Die Apotheke vor Ort kann einen großen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungssituation leisten, wenn ihre Kompetenzen erweitert und gezielte pharmazeutische Dienstleistungen mit einer tragfähigen Vergütung möglich werden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Beteiligung an der Live-Sendung, in der es selbstverständlich auch ein Corona-Update geben wird.

Kammer begrüßt Corona-Impfung in Hausarztpraxen
Overwiening: „Der Impfstoff muss in die Fläche“

Endlich: „Wir begrüßen, dass ab April auch in den Arztpraxen gegen Covid-19 geimpft werden soll“, erklärt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. „Zusammen mit dem pharmazeutischen Großhandel und den Praxen bilden die Vor-Ort-Apotheken ein eingespieltes Team, das dafür sorgen wird, dass der vorhandene Impfstoff möglichst schnell zu den Hausärzten und damit zu den Patientinnen und Patienten gelangt.“ Dafür müsse natürlich ausreichend Impfstoff vorhanden sein, dieser jedoch werde laut Bundesgesundheitsministerium im zweiten Quartal dieses Jahres erwartet. „Sobald das gewährleistet ist“, betont Overwiening, „ist keiner schneller als wir. Mehrmals täglich werden die rund 1.800 Apotheken in Westfalen-Lippe von teils mehreren Großhändlern mit Arzneimitteln beliefert.“

Zusammenhalt und Wertschätzung
„Gesellschaft kann sich auf die Apotheken verlassen“

Wie sind die 27 Impfzentren in Westfalen-Lippe gestartet? Wie ist vor Ort die interprofessionelle Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft angelaufen? Und wie schätzt Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening, die seit Jahresbeginn zugleich ABDA-Präsidentin ist, die aktuelle gesundheitspolitische Lage ein? Antworten auf diese Fragen lieferte am Donnerstagabend die fünfte Ausgabe des Talkformats „AKWL-TV live“, dem exakt 702 digital zugeschaltete Apotheker*innen und Gäste folgten.

Apotheker und PTA bereiten Impfstoff passgenau auf
Einsatz in den Herzkammern der Impfzentren

Ab dem kommenden Montag können in allen 27 Impfzentren Westfalen-Lippes endlich die über 80-Jährigen gegen Corona geimpft werden. Für den reibungslosen Verlauf der Impfungen sorgen in jedem Impfzentrum rund 100 freiwillig tätige Apotheker*innen und PTA aus der Region. „Sie sind gleichsam in den Herzkammern der Impfzentren tätig und bereiten passgenau den Impfstoff auf“, erklärt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe.

Antworten auf die häufigsten Fragen:
Informationen zum Einsatz in den Impfzentren

Rund um die Einsätze in den Impfzentren gibt es verständlicherweise viele Fragen zu beantworten und Teilaspekte zu klären. Und die Anforderungen an die Planungen sind vielschichtig und von einigen variablen Punkten abhängig. Wir haben die Antworten auf die häufigsten Fragen für Sie im internen Bereich zusammengestellt. Der Bereich wird fortlaufend aktualisiert.


Aktuelle Informationen für Patienten & Apotheken:
Coronavirus

Die Entwicklungen in der Corona-Pandemie werfen bei verunsicherten Patient*innen viele Fragen auf.  Aktuelle Infos zur Verteilung von FFP2-Masken finden Sie hier. Interessierte finden hier Infos zur Corona-App, einen Patienten-Info-Flyer zur aktuellen Lage sowie einen Handzettel zur korrekten Anwendung von Schutzmasken. Apotheken-Teams finden hier Empfehlungen der Bundesapothekerkammer zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in der Apotheke sowie weitere wichtige Hinweise und Aushänge (z. B. "Zutritt nur mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz") im öffentlichen Bereich.

Aufbau der landesweiten Impfzentren
Apothekeninhaber*innen: Bitte Einsatzdienste melden

Die Apothekerkammern und Apothekerverbände in NRW sollen in den 53 Impfzentren die applikationsfähige Bereitstellung des Impfstoffes (Rekonstitution des Impfstoffs und eventuell Abfüllung in Fertigspritzen) sicherstellen und dafür pharmazeutisches Personal (Apotheker*innen und PTA) akquirieren.Apothekeninhaber*innen und Leiter*innen von Krankenhausapotheken können derzeit mögliche Einsatzdienste für das jeweilige Impfzentrum in Ihrem Kreis/ihrer kreisfreien Stadt melden.Die Meldung erfolgt immer für ein 2er-Team bestehend aus je einer/m Apotheker*in und einer/m PTA.Die freiwillige Meldung von Einsatzdiensten Ihrer Apotheke erfolgt über den nachstehenden Link in den internen Bereich von akwl.de

Landesweite Impfzentren:
Freiwilligenportal freigeschaltet!

Ab sofort können sich alle Mitglieder der AKWL sowie die Mitglieder unseres PTA-Campus über unser Freiwilligenportal Ihre möglichen Einsatzzeiten in den Impfzentren Ihrer Wahl melden. Die AKWL koordiniert dann alle Bereitschaften und Einsatzzeiträume und informiert über das gesamte Prozedere.

Approbierte Kammermitglieder loggen sich dazu bitte in ihren internen Bereich ein >

Mitglieder des PTA-Campus nutzen bitte den Zugang über www.pta-campus.de (PTA, die noch kein Mitglied des Campus sind, müssen sich zunächst registrieren – Voraussetzung: Tätigkeit in Westfalen-Lippe). 

Nordrhein-Westfalen
Über 3.000 Apotheker und mehr als 2.000 PTA unterstützen beim entscheidenden Herstellungsschritt in den Impfzentren

Eine Impfung gegen das Corona-Virus ist die größte Hoffnung auf dem Weg zurück zur Normalität. Wenn Anfang Februar die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen ihren Betrieb aufnehmen, werden auch Apothekerinnen und Apotheker sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidend zum Gelingen beitragen. Das stellt eine nationale Kraftanstrengung ohne Gleichen dar, die in den vergangenen Wochen minutiös vorbereitet wurde. Mehr als 3.000 Apothekerinnen und über 2.000 PTAs stehen heute bereits bereit, Tendenz stark steigend. „Wir sind begeistert, wie viele Kammerangehörige sich auf diese Weise in den Kampf gegen Covid-19 einbringen“, erklären Dr. Stefan Derix, Geschäftsführer Apothekerkammer Nordrhein, und Dr. Andreas Walter, Hauptgeschäftsführer der Apothekerkammer Westfalen-Lippe.

Apothekerin aus Reken wird Präsidentin des Bundesverbandes
Gabriele Regina Overwiening an die Spitze der ABDA gewählt

Neue Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ist Gabriele Regina Overwiening (58). Sie wurde heute mit großer Mehrheit von 92 Prozent von der Mitgliederversammlung aller 34 deutschen Apothekerkammern und Apothekerverbände gewählt. Sie folgt auf Friedemann Schmidt (Leipzig), der nach acht Jahren im Spitzenamt nicht mehr kandidierte. Overwiening zeigte sich kämpferisch und tritt mit einer klaren Zielsetzung an: „Wir müssen die Apotheke vor Ort stabilisieren und zukunftsfest machen. Das wird nur gelingen, wenn wir die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten.“