Stiftungsvortrag: Samstag, 14.09.2019
Geschüttelt, nicht gerührt - James Bond im Visier der Physik

Die Apothekerstiftung Westfalen-Lippe weist bereits jetzt auf ihre zwölfte Vortragsveranstaltung am Samstag, 14. September 2019 in Münster hin. Die diesjährige Veranstaltung blickt über den Tellerrand der Pharmazie hinaus und steht unter dem Titel "Geschüttelt, nicht gerührt - James Bond im Visier der Physik" mit Prof. Dr. Metin Tolan. In seinem Vortrag beantwortet der Professor für Experimentelle Physik Fragen aus dem Leben des Top-Agenten und garniert sie mit Filmsequenzen.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

(Copyright: Lutz Kampert, www.dimago.net)

 

Stiftungspreis für Ann-Kathrin Fischer und Jessica Flühe
Antibiotika-Pass für Kinder und Erwachsene

„Viele Apotheker/innen entwickeln in ihrer alltäglichen Arbeit oder in ihrer Region herausragende Ideen und setzen diese engagiert und kreativ um“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Vorsitzende des Vorstan-des der Apothekerstiftung Westfalen-Lippe. „Mit unserem Stiftungspreis möchten wir diese Projekte nicht nur würdigen, sondern zugleich eine Plattform mit „Best Practice“-Beispielen für die Kolleginnen und Kollegen aufbauen.“

Traumnote 1,0
Studienpreis für Alice Jupke

Auch in diesem Jahr wurden nach bestandener Prüfung die Pharmaziestudierenden Ende April an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster feierlich verabschiedet. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden besondere Leistungen mit dem Studienpreis der Apothekerstiftung Westfalen-Lippe ausgezeichnet. Als Vorstandsmitglied der Apothekerkammer Westfalen-Lippe konnte Sandra Potthast den angesehenen Studienpreis  dieses Jahr an die Examenskandidatin Alice Jupke mit exzellentem Abschluss (Traumnote 1,0) vergeben. Der Preis ist dotiert mit der Teilnahme an einem Pharmacon-Kongress der Bundesapothekerkammer in Schladming oder Meran und einem Reisekosten- und Übernachtungszuschuss.

4. Journalistenpreis der Apothekerstiftung verliehen
Fünf Beiträge zu Pharmazie und Apotheke ausgezeichnet

12.500 Euro Preisgeld, fünf ausgezeichnete Beiträge und eine tiefgründige, jeden noch so kleinen Anhaltspunkt aufgreifende Recherchearbeit zu einem der womöglich größten Skandale im deutschen Gesundheitswesen, die die Arbeiten der anderen Bewerber in den Schatten stellte: Vor 150 Gästen aus Medienbranche und Gesundheitswesen im Schloßtheater Münster wurde am Montagabend der Journalistenpreis der Apothekerstiftung Westfalen-Lippe verliehen. Der erste Platz und damit verbunden ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro ging an das Recherchezentrum „Correctiv“ für seine Arbeit „Die Alte Apotheke“ zum Bottroper Skandal um Krebsmedikamente, der derzeit vor dem Essener Landgericht verhandelt wird. „Machen Sie weiter und kämpfen Sie gerade in der heutigen Zeit weiter um das Vertrauen des Publikums“, apellierte Professor Achim Baum (Hochschule Osnabrück/Campus Lingen) in seiner Laudatio an die Preisträger, „vielleicht kann dieser Preis Sie dabei unterstützen.“