Presse-Bereich

Versorgung flächendeckend gesichert

99,7 Prozent der Apotheken in Westfalen-Lippe am Netz

(Münster, 24. März 2020) Auch in Zeiten der Corona-Krise gibt es erfreuliche Nachrichten: Aktuell sind 99,7 Prozent aller Apotheken in Westfalen-Lippe am Netz und für die Versorgung ihrer Kunden und Patienten da. Das vermeldete heute Dr. Andreas Walter, Hauptgeschäftsführer der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. „Aufgrund von erkrankten Mitarbeitern, Mitarbeitern in Quarantäne oder Personalengpässen sind derzeit lediglich sechs von 1.869 Apotheken in unserem Landesteil geschlossen“, berichtete Walter. In allen Fällen handelt es sich um Apotheken in Filialverbünden, in denen eine weitere Apotheke in unmittelbarer Nähe die Versorgung sicherstellt.

Auch in der Corona-Krise für die Patienten vor Ort

Apotheker bitten um Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen

(Münster, 20. März 2020) Schulen sind geschlossen, ebenso Bibliotheken, Theater, Kneipen und viele Geschäfte – auch in Westfalen-Lippe. Die Apotheken bleiben jedoch auch in der Corona-Krise geöffnet. Eine wichtige Entscheidung, sagt Apothekerin Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe: „In Krisenzeiten ist es wichtiger denn je, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln funktioniert.“

Trotz Corona: Arzneimittelversorgung über Apotheken bleibt gesichert

„Nicht durch Fake-News verunsichern lassen“

(Münster, 16. März 2020) Verbraucher sollten sich in Zeiten der Corona-Pandemie nicht durch Fake-News über Arzneimittel verunsichern lassen. „Wenn sich plötzlich Nachrichten zu angeblichen Gefahren oder Wunderwirkungen bestimmter Medikamente im Netz verbreiten, dann ist Vorsicht geboten. Fragen Sie einen Experten. Apotheker stehen für Fakten statt Fake-News“, appelliert Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, an die Patientinnen und Patienten.

Gabriele Regina Overwiening kandidiert als ABDA-Präsidentin

Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein und Sichtbarkeit

(Münster/Berlin, 9. März 2020) Die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Gabriele Regina Overwiening, wird sich im Dezember 2020 als erste Frau um die Präsidentschaft der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände bewerben. Die ABDA ist der Spitzenverband der jeweils 17 Landesapothekerkammern und -verbände. Im Dezember endet die Amtszeit des aktuellen Präsidenten Friedemann Schmidt, der Ende 2019 erklärt hatte, sich nicht wieder zur Wahl zu stellen. „Mit meiner Kandidatur verbinde ich ein Plädoyer für Ge- und Entschlossenheit in der Arbeit für unseren Beruf“, sagt die 57-jährige Apothekenleiterin aus dem westfälischen Borken. „Wir Apothekerinnen und Apotheker sind für die Gesundheitsversorgung unverzichtbar. Das gibt uns allen Anlass zu einem deutlich selbstbewussteren Auftreten in der Öffentlichkeit und gegenüber den weiteren Akteuren im Gesundheitswesen“, so Overwiening. „Mein großes Anliegen ist es daher, Stimme und Gesicht der Apothekerschaft zu sein. Wir sind freie Heilberufler. Und wir sind unabhängige Partner auf Augenhöhe – für Ärzte und Krankenkassen, für Verbände und Politik“, lautet das Credo der Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie.

15 Apotheken, 75 Arztpraxen und ein Krankenhaus in Westfalen-Lippe beteiligt

Feldtest zum elektronischen Medikationsplan und Notfalldatenmanagement startet

(Münster, 5. März 2020) In Westfalen-Lippe startet Anfang März ein achtwöchiger Feldtest zur Erprobung des elektronischen Medikationsplans (eMP) und Notfalldatenmanagements (NFDM). Daran sind insgesamt 15 Apotheken, 75 Arztpraxen und ein Krankenhaus beteiligt, vornehmlich aus dem Münsterland. „Um diese beiden Anwendungen zukünftig bundesweit nutzen zu können, werden sie in einem ersten Schritt in einem „realen“ Apotheken-, Ärzte- und Krankenhausumfeld erprobt“, erläutert Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Der eMP und das NFDM sind die ersten freiwilligen medizinischen Anwendungen auf der Gesundheitskarte der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie eröffnen neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS): Mit dem elektronischen Medikationsplan können Medikationsdaten sowie medikationsrelevante Daten (z. B. Allergien oder Nierenfunktionswerte) eines Versicherten direkt auf der Karte gespeichert werden. Diese Informationen können durch alle am Medikationsprozess beteiligten Heilberufler mit dem Einverständnis des Versicherten eingesehen und bei Bedarf aktualisiert werden. Hierdurch kann die Kommunikation über verschiedene Berufsgruppen hinweg erleichtert werden.

Expertenrunde beantwortet Patientenfragen rund um Antibiotika

Gemeinsam gegen Resistenzen

(Münster, 13. Februar 2020) Keime, die nicht an der Krankenhauspforte halt machen, der Umgang mit Patienten, die kurz vorm Urlaub ihr Halskratzen mit Antibiotika-Unterstützung loswerden wollen, und Viren, die auf Bakterienjagd gehen: Es war eine spannende und fundierte Diskussion, zu der die Apothekerkammer Westfalen-Lippe unter der Überschrift „Antibiotika: Wann helfen sie, wann nicht?“ nach Münster eingeladen hatte. Apotheker und Ärzte aus dem Universitätsklinikum Münster, der niedergelassenen Ärzteschaft und der Apotheke vor Ort beantworteten die Fragen von Patienten – und sahen sich gemeinsam in der Verantwortung, Antibiotika- Resistenzen einzudämmen.

Menschen wegen Corona in großer Sorge

Händewaschen wichtigste Präventionsmaßnahme

(Münster, 4. Februar 2020) Gerade seit Bekanntwerden der ersten Corona-Infektionen in Deutschland ist die Sorge bei den Menschen vor einer Ansteckung mit der neuartigen Lungenkrankheit groß. Das gilt auch in Westfalen-Lippe. „Mundschutz-Masken sind derzeit stark gefragt und oftmals nicht mehr über den Großhandel erhältlich“, betont Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. „Aktuell empfohlen wird ein solcher Mundschutz aber vor allem den Menschen, die in den vergangenen 14 Tagen – so lange kann es nach einer Ansteckung dauern, bis die Symptome auftreten – Kontakt zu einem Erkrankten hatten oder sich im chinesischen Risiko-Gebiet aufgehalten haben. Damit soll verhindert werden, dass sie andere anstecken.“

Hugo Heller geht nach 240.000 Kilometern in den Ruhestand

Für den Berufsnachwuchs sechs mal die Erde umrundet

(Münster/Telgte, 3. Februar 2020) Knapp acht Jahre ist Hugo Heller aus Telgte mit einem mit Apotheker-Motiven gebrandeten AKWL-Mobil durch ganz Westfalen-Lippe gedüst und hat dabei insgesamt über 700 mal die Messestände der Apothekerkammer Westfalen-Lippe auf- und wieder abgebaut. Teilweise mehrfach am Tag hat Heller die Module im Rahmen der jährlich 90 Berufsmessen in Windeseile durch die Gegend kutschiert und den Standbetreuern „schlüsselfertig“ bereitgestellt. Von Hopsten bis Siegen, von Bocholt bis nach Höxter: Es gibt wohl nicht viele Bürger, die den Landesteil Westfalen-Lippe so genau kennengelernt haben, wie Heller. Acht Jahre und 240.000 Kilometer später hieß es für Hugo Heller nun Abschied nehmen: Auf eigenen Wunsch geht der 73-Jährige in seinen zweiten Ruhestand.

AKWL lädt am 11. Februar in Münster Patienten zur Experten-Fragestunde ein

Antibiotika: Wann sind sie sinnvoll, wann nicht?

(Münster, 3. Februar 2020) Wann sind Antibiotika sinnvoll, wie werden sie eingenommen, und warum sind bei einer Grippe oder Erkältung andere Medikamente die bessere Wahl? Im Rahmen der landesweiten Aktionswoche zum rationalen Einsatz von Antibiotika in Nordrhein-Westfalen lädt die Apothekerkammer Westfalen-Lippe in Münster am Dienstag, 11. Februar 2020, zu einer Fragestunde ein. Dort können Patientinnen und Patienten den Experten auf dem Podium all ihre Fragen rund um die sinnvolle Verwendung und korrekte Einnahme von Antibiotika stellen. Wie man Infektionen vorbeugen kann, soll dabei ebenso Thema sein wie die Frage, was Patienten tun können, um die Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen zu vermeiden – denn diese sind eine wachsende, globale Gefahr: Allein in der EU sterben Wissenschaftlern zufolge jedes Jahr mehr als 33.000 Menschen an Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen.

Apotheke vor Ort berät bei Erkältungssymptomen

Hilfe bei Schniefnase und Halskratzen

(Münster, 27. Januar 2020) Viele Büros und Klassenzimmer wirken im Winter wie leergefegt, in Bussen und Bahnen wird gehustet und geschnieft: „Die Erkältungssaison ist in vollem Gange“, weiß Apothekerin Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. „Bei vielen sind Nase und Nebenhöhlen verstopft. Oft kommen Niesen, Husten, Halsweh und Heiserkeit dazu.“ Und im Januar rollte auch die Grippewelle an, die in der Regel bis zum Frühjahr andauert.

Spendenprojekt „Eine Dosis Zukunft“ mit Rekordergebnis

Über 52.000 Euro für die Kinder in Kalkutta

(Münster, 10. Januar 2020) Auf das bisher erfolgreichste Jahr blickt „Eine Dosis Zukunft“, das gemeinsame Hilfsprojekt von Apothekerkammer Westfalen-Lippe und Kindernothilfe, zurück. „Im Laufe des Jahres 2019 sind durch vielfältige Aktionen und Einzelspenden über 52.000 Euro an Spendengeldern für die Kinder in den Slums von Kalkutta zusammengekommen“, freut sich Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening. Mit exakt 52.152,37 Euro wurde damit seit Projektstart im Dezember 2009 die bisher größte Spendensumme binnen eines Jahres erzielt. Insgesamt haben die Apotheken in Westfalen-Lippe – mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Kunden und Patienten – in den vergangenen zehn Jahren schon über 380.000 Euro für den guten Zweck gesammelt.

Im 15. Jahr in Folge: Mehr Schließungen als Eröffnungen

Minus 54: Stärkster Rückgang der Apothekenzahlen seit dem Jahr 1945

(Münster, 8. Januar 2020) Mit einem Negativrekord startet die Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) in ihr Jubiläumsjahr 2020: Die Zahl der Apotheken in Westfalen-Lippe ist weiterhin stark rückläufig. Für 2019 vermeldet die AKWL den stärksten Rückgang der Betriebsstätten in der nunmehr 75-jährigen Geschichte der berufsständischen Selbstverwaltung. „65 Apothekenschließungen standen im vergangenen Jahr leider nur elf Neueröffnungen gegenüber“, sagt Dr. Andreas Walter, Hauptgeschäftsführer der AKWL. Damit verringerte sich die Gesamtzahl der Apotheken im Landesteil Westfalen-Lippe um 54 auf nur noch 1.868. Weiterhin wird etwa jede vierte Apotheke in Westfalen-Lippe als Filiale betrieben. Die AKWL zählte zum Jahresende 2019 insgesamt 1.397 Haupt- bzw. Einzelapotheken (-45) und 471 Filialapotheken (-9).

Ansprechpartner

Michael Schmitz
Geschäftsführer Kommunikation,
IT und Neue Medien
T 0251 52005-40
F 0251 52005-93
E-Mail-Adresse anzeigen
Nachricht schreiben