AKWL zu Grippeschutzimpfungen in der Apotheke
„Die Patienten in den Mittelpunkt stellen“

Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe begrüßt ausdrücklich ein Modellvorhaben ihrer Schwesterorganisation, des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe, und der AOK NordWest, das in 700 Apotheken im Landesteil Grippeschutzimpfungen ermöglicht. „Es ist der ausdrückliche Wille der Politik und darum in einem Bundesgesetz festgeschrieben, dass zusätzlich zum umfangreichen Impfangebot in den Hausarztpraxen auch in Apotheken Grippeschutzimpfungen in Modellvorhaben angeboten werden und diese wissenschaftlich evaluiert werden“, sagt Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening.

Digitale Impfzertifikate
Drastische Absenkung des Honorars nicht nachvollziehbar

Zu den aktuellen Medienberichten über eine geplante Absenkung der Aufwandsvergütung für das Erstellen von digitalen Impfzertifikaten in Apotheken erklärt unsere Kammer- und ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „Die Apothekerinnen und Apotheker sind verärgert und verlieren ihr Vertrauen in die Berliner Politik. Der Gesetzgeber will jetzt zum wiederholten Male die Vergütung für pandemiebedingte Sonderaufgaben, die die Apotheken vor Ort sehr kurzfristig, sehr verlässlich und mit viel Engagement übernommen haben, innerhalb kürzester Zeit erheblich senken. Wenn die Apotheken keine belastbare Kalkulationsgrundlage und damit keine Planungssicherheit haben, sinkt die Bereitschaft, auch in Zukunft zusätzliche problemlösende Aufgaben zu übernehmen. Seit Montag stellen die Apotheken für die geimpften Menschen in Deutschland digitale Impfzertifikate aus.

Digitale Informationsveranstaltung der Apothekerkammer
AKWL stellt Weichen für die digitale Zukunft der Selbstverwaltung

In einer gut fünfstündigen digitalen Informationsveranstaltung tauschten sich am Mittwoch die 97 Delegierten des westfälisch-lippischen Apothekerparlamentes aus. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die für den 1. Dezember vorgesehene Herbstsitzung in diesem Jahr die einzige Kammerversammlung in Präsenz sein. „Erfreulicherweise hat auch das digitale Format eine hohe Beteiligung und einen intensiven Austausch ermöglicht“, bilanzierte Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening.

Nicht gleich am Montag die Apotheken stürmen
Apotheken in NRW bereiten sich auf digitales Impfzertifikat vor

Die Apotheken in Nordrhein-Westfalen bereiten sich derzeitig auf die Digitalisierung des Impfnachweises vor. Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren. Zahlreiche Apotheken werden ab Montag, den 14. Juni 2021, für Bürgerinnen und Bürger, die bereits eine Corona-Impfung erhalten haben, einen digitalen Impfnachweis ausstellen. Apotheken, die diese Leistung bereits anbieten können, findet man ab kommender Woche auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de. Die Apothekerverbände und -kammern in Nordrhein-Westfalen bitten hier aber um Geduld und weisen darauf hin, dass einige Apotheken das erst zu einem späteren Zeitpunkt anbieten können.

E-Rezept-App & Digitaler Impfnachweis
Angabe der Telematik-ID auf mein-apothekenportal.de des DAV

Derzeit erreichen uns zahlreiche Nachfragen im Zusammenhang mit der Registrierung von Apotheken im Portal des DAV "mein-apothekenportal.de". Hier wird die Eingabe der sog. Telematik-ID der Institutionenkarte (SMC-B) abgefragt.Wir erklären Ihnen, wozu die Telematik-ID dient und wo Sie sie einsehen können.

Digitales Impfzertifikat:
Handlungshilfe der ABDA

Die ABDA hat eine Handlungshilfe zur nachträglichen Erstellung der COVID-19-Impfzertifikate durch Apothekerinnen und Apotheker erstellt.Aufgrund der am 1. Juni 2021 in Kraft getretenen Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ist jede*r Apotheker*in berechtigt, nachträglich auf Wunsch des Geimpften ein digitales Zertifikat über die Durchführung einer Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 – das COVID-19-Impzertifikat – zu erstellen.Die Handlungshilfe kann im internen Bereich der ABDA-Website heruntergeladen werden.

Telematikinfrastruktur/Einführung des eRezeptes
HBA-Beantragung für Approbierte in den öffentlichen Apotheken freigeschaltet

Seit heute (15.06.2021) haben wir die Online-Beantragung des Apothekerausweises für Approbierte Mitarbeiter*innen in öffentlichen Apotheken freigeschaltet.

Die Einführung des elektronischen Rezepts rückt näher und damit verbunden auch die Notwendigkeit der Ausgabe von Heilberufsausweisen an (angestellte) Apotheker*innen. Wir empfehlen Ihnen daher, den HBA zeitnah zu beantragen, da Sie den Beantragungs-, Bestell- und Produktionszeitraum berücksichtigen müssen, und Sie alle notwendigen Schritte zur Vorbereitung des erfolgreichen Starts des elektronischen Rezeptes in Ihrer Apotheke treffen sollten.

Neue Multimedia-Lektion online
Infektionen auf der Reise - FSME, Borreliose, Malaria und Co

Apotheker Steffen Johannes Schmidt, Haltern am See, hat die zweite Multimedia-Lektion in 2021 für Sie zum Thema "Infektionen auf der Reise" erstellt. Damit heißt es erneut: Hören – Lernen – Punkten. PTA, die Mitglied im PTA-Campus sind, können die Lektion über den PTA-Campus abrufen. Viel Erfolg bei der Durchführung dieser Lektion!

Blick hinter die Kulissen
100 Tage Impfzentren auf AKWL-TV

Zum 100-tägigen Bestehen von 27 Impfzentren in Westfalen-Lippe am 18. Mai 2021 haben wir einen Blick in den Raum geworfen, der die Herzkammer eines jeden Impfzentrums ist: den Rekonstitutionsraum, in dem Apotheker*innen und PTA den hochsensiblen Impfstoff aufbereiten. Seit dem Start der Impfzentren am 8. Februar wurden so NRW-weit rund 6 Millionen Impfdosen zur Verfügung gestellt. Das Video finden Sie auf unserem Youtube-Kanal, wenn Sie auf "weiterlesen" klicken.

100 Tage Impfzentren in Westfalen-Lippe:
3.000 Apotheker*innen und PTA haben 2,2 Millionen Impfdosen aufbereitet und aufgezogen

Am kommenden Dienstag (18. Mai) gibt es 27 Impfzentren in Westfalen-Lippe genau 100 Tage – Grund genug, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Denn mit Eröffnung der Impfzentren am 8. Februar ist auch das pharmazeutische Personal an meist sieben Tagen pro Woche im Einsatz: In der Herzkammer der Impfzentren haben bislang rund 3.000 Apotheker*innen und PTA den teils hochsensiblen Corona-Impfstoff für die Verimpfung auf- und vorbereitet. „Insgesamt haben wir rund 2,2 Millionen Impfdosen rekonstituiert und dem medizinischen Team passgenau zur Verfügung gestellt“, erklärt Apothekerin Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, „und zwar über die unterschiedlichen Impfstoffe hinweg: Ganz gleich ob AstraZeneca oder BioNTech – die Impfstoffe gehen meist durch unsere Hände.“

„AKWL-TV live“ zu honorierten pharmazeutischen Dienstleistungen:
Die Apotheker*innen sind dabei – wenn die Rahmenbedingungen stimmen

Ein schnelles Corona-Update und vor allem ausführliche Infos zu zukünftigen pharmazeutischen Dienstleistungen standen bei der jüngsten Ausgabe von „AKWL-TV live“ im Fokus. Im Studio auf Gut Havichhorst (Münster) sprachen Kammer- und ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening und AKWL- und BAK-Vorstandsmitglied Dr. Hannes Müller mit Journalist und WDR-Moderator Matthias Bongard vor über 300 Live-Zuschauer*innen über Themen, die dem Berufsstand unter den Nägeln brennen.

AKWL vermeldet steigende Fortbildungszahlen
Corona-Pandemie führt zu einem regelrechten E-Learning-Boom

Einen rasanten Wechsel von Präsenz- auf Onlinefortbildungen vermeldet die Apothekerkammer Westfalen-Lippe für das Geschäftsjahr 2020. Trotz eines Pandemie-bedingten Rückgangs der Anzahl der Veranstaltungen von 287 auf 219 konnten die Teilnehmer*innenzahlen gesteigert werden – von 26.182 auf 26.506. „Für das laufende Jahr 2021 erwarten wir nicht nur einen weiteren Zuwachs, sondern sogar eine sehr signifikante Steigerung“, prognostiziert Vizepräsident Frank Dieckerhoff. Denn bereits in den ersten vier Monaten des Jahres konnten weit über 10.000 Fortbildungsteilnahmen verbucht werden.

Mehr als 150 weitere Fortbildungsangebote und der 8. Westfälisch-lippische Apothekertag, der am 11./12. September als Hybrid-Kongress ausgerichtet wird, stehen bis zum Jahresende noch an: „Wir freuen uns sehr über diesen E-Learning-Boom, der belegt, wie hoch in der Krise und unter schwierigsten Rahmenbedingungen für uns Apothekerinnen und Apotheker weiterhin die fachliche Fortbildung ist“, betont der Vizepräsident.