Coronavirus:
Aktuelle Informationen für Patienten & Apotheken

Im Kontext von Erkrankungen mit dem Coronavirus und der Aufgaben der öffentlichen Apotheke im Pandemiefall steht die Apothekerkammer Westfalen-Lippe im engen Austausch mit den Gesundheitsbehörden und anderen Einrichtungen des Gesundheitssystems.

An dieser Stelle sammeln wir alle aktuellen Informationen und für Sie relevanten Materialien auf einen Blick.

Für Patient*innen:

  • Das Merkblatt der häufigsten Fragen zum neuartigen Coronavirus von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Es dient Ihrer Information und der Ihrer Patient*innen.
  • Gemeinsamer Patient*innen-Infoflyer der Apothekerkammern Nordrhein und Westfalen-Lippe

Aushänge für Ihre Apotheke:

Für Ihre Apotheke:

Weiterführende Hintergrundinformationen für Fachkreise finden Sie im internen Bereich >

Für Ihre Apotheke - Infos rund um Desinfektionsmittel:

  • Handlungshilfe ABDA "Herstellung von Desinfektionsmitteln für die Hände in der Apotheke", u.a. mit einer Liste mit Herstellern/Vertreibern von Ethanol Stand 27.03.2020
  • Hinweise zur Herstellung von Händedesinfektionsmitteln zur SARS-CoV-2-Infektionsprophylaxe
  • Händehygiene und Händedesinfektionsmittel: Geeignete Mittel können der Liste der vom RKI geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und -verfahren (RKI-Liste) entnommen werden.
  • Allgemeinverfügung zur Zulassung 2-Propanol-haltiger Biozidprodukte zur hygienischen Händedesinfektion aufgrund einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit
  • Allgemeinverfügung zur Zulassung 2-Propanol-haltiger, 1-Propanol-haltiger und Ethanol-haltiger Biozidprodukte zur hygienischen Händedesinfektion zur Abgabe an berufsmäßige Verwender aufgrund einer Gefahr für die öffentiiche Gesundheit, ergänzt durch diese Aktualisierung (23.3.2020)
  • Zoll: Steuerfreie Verwendung von Alkohol zur Herstellung von Desinfektionsmitteln durch Apotheken
  • BfArM-Allgemeinverfügung zu zeitlich befristeten Abweichungen vom Inhalt der Zulassung von alkoholhaltigen Arzneimitteln zur Händedesinfektion

Kinderbetreuung in Zeiten geschlossener Schulen und Kitas

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat am 13. März 2020 ein Betretungsverbot von sämtlichen Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege und die Schließung der schulischen Gemeinschaftseinrichtungen erlassen. Ausgenommen davon sind Kinder bestimmter Personengruppen, die beruflich in sogenannten Kritischen Infrastrukturen tätig sind. Dazu gehören auch Mitarbeitende in Apotheken.

Neuregelung:
Ab Montag, dem 23.03.2020, gilt eine Neuregelung, wer anspruchsberechtigt ist. Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit, wenn von einem Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt wird, es müssen nicht länger von beiden Elternteilen Bescheinigungen vorgelegt werden. Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen neben der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen.

Regelungen und Vordrucke im Überblick: