Vereinbarung zwischen Apothekern und Deutscher Parkinson Vereinigung
Parkinson-Patienten setzen auf Apotheken vor Ort

Die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. (dPV) und die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. gehen eine längerfristig angelegte Partnerschaft zur Verbesserung der pharmazeutischen Betreuung der bundesweit 300.000 Parkinson-Patienten durch die 20.000 öffentlichen Apotheken ein. Die dPV hat ihre bisherige Kooperation mit der holländischen Versandapotheke DocMorris beendet und setzt nun voll auf die Betreuung durch Präsenzapotheken. Dies ist der Kern einer Vereinbarung zwischen ABDA-Präsident Friedemann Schmidt und dPV-Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Mehrhoff. Bereits im Dezember hatte ein Spitzentreffen beider Verbände in Münster stattgefunden. Unter anderem soll der Kontakt zwischen dPV und Apothekerschaft auf regionaler Ebene vertieft und das spezifische Fortbildungsangebot für Apotheker ausgebaut werden. Neben der Zertifikatsfortbildung der Apothekerkammer Westfalen-Lippe über "Beratung und Medikationsmanagement bei Parkinson-Patienten" sollen Fallbeispiele zu Parkinson in das Fortbildungscurriculum Medikationsanalyse aufgenommen werden. Zudem ist angedacht, besonderen Betreuungsbedarf von Parkinson-Patienten durch Befragungen zu identifizieren.

Neue Multimedialektion online
Placebo- und Noceboeffekte

Unsere neueste Multimedialektion zum Thema "Placebo- und Noceboeffekte" steht Ihnen ab sofort im internen Bereich zur Verfügung. Der rund 20minütige Vortrag wurde von Apothekerin Dr. Christiane Schröder, Hamburg, für Sie aufgezeichnet. PTA können diese Lektion wie immer über den PTA-Campus absolvieren.

Fortbildung aktuell [Themen & Termine] Frühling - Herbst 2017 online verfügbar
Umfangreiches Fortbildungsangebot für Apotheker, PTA und PKA

Fortbildungsprogramm Frühling bis Herbst 2017

Im Fortbildungsprogramm der AKWL für Frühjahr bis Herbst 2017 wird das Angebot an Webinaren ausgebaut: Zu Themen wie Burnout oder Impfen können Sie sich bequem von zu Hause aus fortbilden. Das Format "Fortbildung plus", eine Kombination aus Präsenzveranstaltung und vorbereitenden Multimedialektionen, wird mit dem "Beratungsschwerpunkt Epilepsie" fortgeführt. Zum ersten Mal wird außerdem die neue Zertifikatfortbildung "Kompetente Betreuung von Tumorpatienten" angeboten.

Apotheker schlagen Alarm:
Unterschriftenaktion für wohnortnahe Versorgung

Die Apotheker schlagen Alarm und sammeln ab sofort Unterschriften für den Erhalt der Vor-Ort-Apotheken. „Stoppen Sie die gefährlichen Einflüsse von außen. Schützen Sie die Apotheken vor Ort“, fordert auch Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. „Wir wollen damit erreichen, dass die Politik den Arzneimittel-Versandhandel auf die Medikamente beschränkt, die nicht rezeptpflichtig sind.“

Mitteilungsblatt online verfügbar
Im Mittelpunkt: Politische Offensive für ein Rx-Versandverbot

Ab sofort finden Sie die neueste Ausgabe des Mitteilungsblattes der AKWL im internen Bereich. Im Mittelpunkt des Heftes steht die Berichterstattung über die politische Offensive für ein Rx-Versandverbot angesichts des Urteils des EuGH vom 19.10.2016. Außerdem finden Sie u.a. im Heft Beiträge aus der Rubrik Recht, der Beratungsecke, Qualitätssicherung, Apothekenbetrieb, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Notdienst sowie zahreiche Themen- und Terminhinweise.

Themenschwerpunkt „Sucht und Stigmatisierung“
9. Nordrhein-Westfälischer Suchtkooperationstag 2017

Am 5. Juli 2017 findet im Wissenschaftspark Gelsenkirchen der 9. Nordrhein-Westfälische Suchtkooperationstag zum Themenschwerpunkt „Sucht und Stigmatisierung“ statt. Der Kooperationstag findet regelmäßig im Zwei-Jahres-Rhythmus statt und bietet reichlich Anlässe zum interdisziplinären Austausch. Gefördert wird er mit Mitteln des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) und unter anderem durch die Ärzte- und Apothekerkammern Nordrhein und Westfalen-Lippe organisiert.Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen sind unter www.wissensuchtwege.de zu finden.

Sammelaktion in Rödinghausen für die Kinder in den Slums von Kalkutta
Apotheker Heinz-Peter Wittmann hilft Spendenprojekt über die 250.000-Euro-Marke

Seit 2009 unterstützen die Apotheker in Westfalen-Lippe gemeinsam mit der Kindernothilfe die gesundheitliche Versorgung von über 50.000 Kindern in den Slums von Kalkutta. „Eine Dosis Zukunft“ heißt das Hilfsprojekt, für das bis Donnertagmittag exakt 247.646 Euro zusammengekommen waren. Apotheker Heinz-Peter Wittmann aus Rödinghausen sorgt jetzt dafür, dass die Viertelmillion-Euro-Grenze überschritten wird. Denn durch den Verzicht auf Weihnachtskarten und eine Sammelaktion in seinen beiden Apotheken in Rödinghausen und Bruchmühlen hat das Vorstandsmitglied der Apothekerkammer Westfalen-Lippe eine stolze Summe von 2.500 Euro zusammenbekommen. Gestern übergab Wittmann den Scheck an Michael Schmitz, Geschäftsführer Kommunikation der Apothekerkammer und verantwortlich für das Hilfsprojekt.

Regelungen zum 1. Februar 2017 wirksam
Verbraucherstreitbeilegungsgesetz und EU-Verordnung zur Online-Streitbeilegung

Ab dem 1. Februar 2017 gelten die Informationspflichten des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes für die Apotheken, die Waren des sog. Nebensortiments im Sinne des § 1a Abs. 10 Apothekenbetriebsordnung wie z. B. Nahrungsergänzungsmittel oder Mittel zur Körperpflege anbieten. Wir informieren Sie im internen Bereich über die Regelungen und erforderlichen Maßnahmen.

Rückmeldung bis 15.03.
Dokumente für Personalverzeichnis und Umsatzerklärung 2017 sind online

Ab sofort stehen Ihnen online alle notwendigen Dokumente zur Mitteilung Ihres Personalverzeichnisses sowie zur Einreichung Ihrer Umsatzerklärung zur Verfügung. Im Mitgliederbereich finden alle Apothekeninhaber/innen das Formular für die Umsatzerklärung/en des Jahres 2016 sowie das für Ihre Apotheke(n) bestimmte Personalverzeichnis. Inhaber/innen von Filialverbünden finden die Dokumente für alle zugehörigen Apotheken. Leiter von Krankenhausapotheken können sich über ihre persönlichen Zugangsdaten das Personalverzeichnis herunterladen.

SPD-Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek zu Besuch bei der NOWEDA in Schwerte
„Wir müssen noch in dieser Wahlperiode eine politische Antwort auf das EuGH-Urteil finden“

Auch im neuen Jahr bleibt der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek (Unna) mit den Apothekerinnen und Apothekern in seinem Wahlkreis im Gespräch. In Schwerte traf er sich jetzt mit Margarete Tautges, ehemaliges Vorstandsmitglied der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) und Hans-Günter Friese, Ehrenpräsident der AKWL, zu einer Besichtigung der Niederlassung des pharmazeutischen Großhändlers NOWEDA.

32 Schließungen bei nur zehn Neueröffnungen
Zahl der Apotheken in Westfalen-Lippe sinkt erstmals unter die 2.000er-Grenze

In Westfalen-Lippe gibt es erstmals seit dem Jahr 1980 wieder weniger als 2.000 Apotheken. Die Gesamtzahl der Apotheken im Landesteil sank 2016 zum elften Mal in Folge auf nunmehr nur noch 1.998. „Dabei standen zehn Neugründungen 32 Schließungen gegenüber“, berichtet Dr. Andreas Walter, Hauptgeschäftsführer der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL).

RezepturFit
Neue Workshops zu den häufigsten Darreichungsformen

Das 2016 gestartete Programm „RezepturFit“ zur Sicherung der Qualität der in den Apotheken hergestellten Rezepturarzneimittel wird 2017 mit weiteren Maßnahmen fortgesetzt. Unter anderem bietet die AKWL erneut mehr als 20 dezentral angebotene Rezeptur-Workshops an. Diese Reihe widmet sich sehr praxisnah der Herstellung der häufigsten Darreichungsformen – den flüssigen und halbfesten Arzneiformen sowie den Kapseln. Nutzen Sie die Chance, und melden Sie sich jetzt online im Veranstaltungskalender der AKWL zu den Veranstaltungen an (Stichwort: Rezeptur-Workshop).

Herbstsitzung der Kammerversammlung in Münster:
Apothekerparlament fordert Versandhandelsverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel

Die Apothekerinnen und Apotheker in Westfalen-Lippe fordern ein Versandhandelsverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel. „Dies ist der beste Weg, um die Schieflage zu beenden, in die unser Gesundheitssystem durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 19. Oktober geraten ist“, sagt Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening. Seit dem EuGH-Urteil können ausländische Versandapotheken Patienten sogenannte Rezeptboni gewähren. Für deutsche Apotheken gelten aber weiterhin die in der Arzneimittelpreisverordnung geregelten festen Abgabepreise.